20 nov 2025
Ozonwasser kaufen oder selbst produzieren?
Sie schwanken zwischen Flaschenprodukten und eigener Ozonwasserproduktion vor Ort? Dieser Leitfaden vergleicht Kosten, Abläufe und Nachhaltigkeit.

Erfahren Sie, ob Ozonwasserprodukte kaufen oder Ozonwasser vor Ort produzieren besser zu Ihrer Einrichtung passt. Klarer Vergleich von Kosten, Workflow, Halbwertszeit und Umstellung.
Ozonwasser kaufen oder selbst produzieren: Entscheidungshilfe
Ozonwasser kaufen oder selbst produzieren: wie Sie eine zukunftssichere Entscheidung treffen
Viele Einrichtungen prüfen aktuell, ob sie weiterhin Reinigungsprodukte in Flaschen einkaufen oder mit einer Ozonwasser‑Maschine eigenes Ozonwasser für die Oberflächenreinigung erzeugen. In diesem Hub vergleichen wir beide Wege mit Blick auf Kosten, Abläufe, Logistik und Nachhaltigkeit.
Unser Ozonwasser aus der Ozonwasser-Maschine ist ausschließlich für die Oberflächenreinigung bestimmt. Nicht für Verzehr oder medizinische Anwendungen.
Warum Ozonwasser spannend ist
Ozonwasser besteht aus normalem Leitungswasser, das kurzzeitig aktiviert wird. Dadurch entsteht ein ruhiger, gut planbarer Reinigungsablauf ohne große Mengen an Lagerware. Der Fokus verschiebt sich weg von Kartons und Kanistern hin zu Prozessen, Routen und klaren Arbeitsanweisungen.
✔️ Keine Paletten mit Flaschen oder Kanistern mehr bewegen
✔️ Ozonwasser on demand am Standort erzeugen
✔️ Kostensparender Einsatz bei der täglichen Oberflächenreinigung
Halbwertszeit: warum es kein fertiges Ozonwasser gibt
Ozon ist ein reaktives Gas. Im Wasser zerfällt es innerhalb von etwa 15 bis 30 Minuten zu Sauerstoff. Danach nimmt die Aktivität deutlich ab. Deshalb gibt es kein lagerfähiges „fertiges Ozonwasser“, das wochenlang im Regal stehen könnte.
Wer echtes Ozonwasser nutzen möchte, erzeugt es direkt am Einsatzort mit einer Ozonwasser‑Maschine. Flaschenprodukte mit ozonähnlichen Versprechen sind eine andere Kategorie und folgen einem anderen chemischen Prinzip.
Grundlagen und Anwendungsbereiche werden in Was ist Ozonwasser? beschrieben. Weitere Hintergrundartikel finden Sie im Bereich Ratgeber oder direkt im Kontakt.
Option 1: Flaschenprodukte einkaufen
Beim klassischen Ansatz werden fertige Produkte in Flaschen oder Kanistern bestellt. Das ist vertraut, bringt aber strukturelle Aufgaben mit sich.
- Lagerfläche für volle und leere Gebinde ist erforderlich.
- Bestellungen, Wareneingang und interne Verteilung kosten Zeit.
- Kunststoffverpackungen müssen entsorgt und abtransportiert werden.
- Produkte können bei schwankendem Verbrauch ablaufen.
Eine detaillierte Gegenüberstellung finden Sie in Ozonwasser aus Flaschen oder Installation.
Option 2: Ozonwasser am Standort produzieren
Bei der zweiten Option installieren Sie eine Ozonwasser‑Anlage und erzeugen das Wasser dort, wo es benötigt wird. Reinigungsteams füllen Flaschen oder Eimer an Entnahmestellen auf, sodass die Verfügbarkeit nicht mehr von Lieferungen abhängt.
- Keine Palettenlagerung oder Sicherheitsbestände mehr nötig.
- Jede Befüllung liefert frisches, aktives Ozonwasser.
- Keine Verdünnungsfehler und keine unklaren Mischverhältnisse.
- Transparente Literkosten je Standort.
Geeignete Geräte finden Sie im Webshop (alle Produkte).
Kosten und Bezahlbarkeit
Der Einsatz von Ozonwasser ist kostenreduzierend. Sie erzeugen Reinigungswasser für ungefähr 0,0017 € pro Liter aus Leitungswasser.
- Geringere Ausgaben für Flaschen- oder Kanisterware.
- Weniger Lagerhaltung und interne Logistik.
- Kein Ausschuss durch abgelaufene Produkte.
- Planbare Kosten pro Liter und pro Standort.
- Nach etwa 1.000 Betriebsstunden oder 500.000 Litern sollten die Elektroden geprüft werden; kalkulieren Sie ca. 75 € für Teile.
Zwei-Tücher-Methode als Standardworkflow
Am stabilsten läuft der Einsatz mit der Zwei-Tücher-Methode. Feinen Nebel auf Tuch A oder direkt auf geschlossene Oberflächen (z. B. Tische, Böden, Fliesen) sprühen, in überlappenden Bahnen reinigen und mit Tuch B sofort trocken nachwischen. Arbeiten Sie von sauber nach weniger sauber: Kontaktpunkte → Mobiliar → Nassbereiche.
Die Anleitung zur Methode finden Sie im Beitrag Zwei-Tücher-Methode.
Kleine Standorte vs. große Teams
Kleine Standorte mit überschaubarer Fläche kommen oft mit einem Entnahmepunkt aus. Das Team füllt Flaschen vor der Tour und arbeitet anschließend die Route ab. So halten sich Investition und Umbauaufwand in Grenzen.
Große Einrichtungen wie Schulen, Kliniken, Sportanlagen oder Bürokomplexe profitieren von mehreren Entnahmestellen im Gebäude. Damit sinken Laufwege, und verschiedene Teams können parallel arbeiten, ohne auf Material zu warten.
Schritte für den Umstieg auf eigene Ozonwasserproduktion
- Ermitteln Sie aktuelle Produkte, Verbräuche und Flächen je Standort.
- Wählen Sie Pilotbereiche, in denen Sie zuerst umstellen.
- Planen Sie Entnahmestellen nahe an den Arbeitsbereichen.
- Schulen Sie Teams in der Zwei-Tücher-Methode und neuen Laufwegen.
- Beobachten Sie Verbrauch, Zeitaufwand und Akzeptanz und rollen Sie die Lösung stufenweise aus.
Ein vertiefter Leitfaden findet sich unter Umstieg auf eigene Ozonwasserproduktion.
Kundenstimmen & Referenzen
- „Wir haben deutlich weniger Lager- und Bestellaufwand, seit Ozonwasser vor Ort erzeugt wird.“ – Facility Management
- „Neue Mitarbeitende lernen den Ablauf schnell, weil überall die gleiche Methode gilt.“ – Teamleitung Reinigung
- „Unser Plastikabfall ist sichtbar geringer geworden.“ – Einkauf
💬 Möchten Sie wissen, ob eine eigene Ozonwasserproduktion zu Ihrem Objekt passt? Sehen Sie sich die Geräte im Webshop an oder vereinbaren Sie ein Gespräch.
Mini-Silo: Hub und 5 Subs rund um Kaufen oder Produzieren
- Hub: Ozonwasser kaufen oder produzieren
- Sub 1: Ozonwasser aus Flaschen oder Installation
- Sub 1.1: Warum fertiges Ozonwasser nicht existiert
- Sub 2: Ozonwasser Kosten pro Liter
- Sub 3: Ozonwasser für kleine Standorte
- Sub 4: Ozonwasser für große Facility Teams
- Sub 5: Umstieg auf eigene Ozonwasserproduktion
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Häufig gestellte Fragen
